Araukarien und mehr

Araukarien (Araucaria Araucana) kommen auf Fundo Laguna Blanca zu tausenden vor, manche von Ihnen sind bis zu 1.000 Jahre alt. Ihre verwandten Vorfahren datieren bis zu einem Alter von 90 Millionen Jahren und sind damit eine der ältesten Baumarten der Erde. Und dennoch, … ihr Fortbestand ist gefährdet.

Am Standort Fundo Laguna Blanca findet man sie noch unbeschadet vor, in großen Vorkommen an der Lagune, dem Herzen des Grundstücks in den Araukanischen Anden, einzelne Überlebende von vergangenen Vulkanausbrüchen die in Mitten der erkaltenen Lava ihren Weg gefunden haben, um weiter zu leben und zu wachsen, und dann auch viele junge Bäume, noch im Schatten ihrer Geschwister. Aber der Einfluss der Umwelt hat kein Erbarmen und so wurden zuletzt öfter kranke Bäume entdeckt, die ohne die menschliche Hilfe nicht überleben könnten. Hier sollen die Bäume und Bäumchen nun intensiv gepflegt, behütet und beschützt, bei Bedarf wieder aufgepeppelt werden damit dieser enorme, beeindruckende Bestand nicht den Außeneinflüssen zum Opfer fällt. Aber das kostet viel Zeit, und damit Geld, und bedarf darüber hinaus von einer strikten Organisation, die auf 12 Quadratkilometern nicht immer leicht ist.

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Dieser Einstz und diese Möglichkeit existiert leider nicht im ganzen Land so, wo es hunderttausende Hektar mit Araukarien gibt, von denen aber nicht einmal die Hälfte in geschützten Gebieten stehen und wachsen, wie auf Fundo Laguna Blanca. Und genau das ist eine der beiden Gefahren, die die Ur-Bäume zu befürchten haben. Die dadurch möglich gemachte, unkontrollierte Entnahme von Samen, dem „Piñón“ oder „Pehuén“, einst Lebensgrundlage für die Ureinwohner und immer noch Nahrungsmittel in den Regionen. Sie führt zur Entfremdung des eigentliches Sinnes, der gesunden Ernährung, dem Kreislauf durch gemäßigten Verzehr auf der einen Seite, und der Nutzung zur Vermehrung auf der anderen, nebst der Tatsache dass durch dieses Vorgehen die Bäume geschädigt werden, und fällt dem Kommerz zum Opfer. Durch massive, unkontrollierte Ernten entfällt der ursprüngliche Kreislauf, der Bestand wird gefährdet.

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Aber dann ist da noch die andere Seite der Natur, mit ihrer Gewalt, dem Feuer. Wobei, am Ende auch Mensch gemacht. Die verherenden Brände in den Wäldern und Naturparks des Landes zwischen Anden und Pazifik sind auch Resultat des Klimawandels, Resultat der extremen Trockenheit wo eigentlich Regen für sattes Grün sorgt und so Mensch, Tier und Natur in der Balance hält. Hier ist die Balance ins Wackeln geraten und so sind bei den letzten Großbränden Schätzungen zufolge über 500.000 (fünfhunderttausend) Araukarien praktisch verschwunden. Und wenn in der Natur etwas verschwindet ist es nicht nur nicht mehr da, sondern es kann auch nicht mehr für den Kreislauf sorgen, für neue Bäume, und so ist der Schaden doppelt, für Natur und Mensch.

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Wir haben bewusst mit dem etwas bedrückenderen Thema begonnen, um mit den besseren Informationen weiter zu machen. Denn, das Land Chile hat erkannt und reagiert. In 2016/2017 wurde die Araukarie als bedrohte Art deklariert und man stellt aktuell einen Bearbeitungsplan auf, der ein strikteres Vorgehen beim Schutz, beim Erhalt und der Sicherung der Zukunft der Araukarie aufzeigt. Das ist eine überaus positive Tendenz im Rahmen des nationalen Naturschutzes. Und genau hier lehnen wir uns an und möchten unseren Beitrag leisten, zum Schutz der dennoch und immer noch bedrohten Araukarie, dem Dinosaurer unter den Bäumen. Und den würden wir doch auch schützen, wenn wir in den Tiefen eines Urwaldes noch einen auffwinden würden.

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Finden Sie hier in Kürze einen Beitrag vom NatureCoach Marco Bentzien auf Fundo Laguna Blanca in Chile zum Thema Natur, Einklang zwischen Mensch und Natur sowie zur Araukarie selbst und dem großen Ganzen der nachhaltig-ökologischen Zukunft am Standort, und darüber hinaus.

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, um diese Aufgabe stemmen zu können. Mit einem Team von Menschen vor Ort, für die Organisation vor Ort und auch die Einbindung der lokalen Autoritäten für Naturschutz, um so dort wirken und arbeiten zu können, für die nachhaltig-ökologische Zukunft der Araukarien, für die Natur.

Ob Sie nun als Mitglied der Genossenschaft Teil der Initiativen werden und mit Ihrem Mitgliedsbeitrag oder darüber hinaus helfen, oder ob Sie als unabhängiger Förderer unsere Aktivitäten unterstützen möchten, oder ob Sie im Rahmen der Eco-Crowd-Kampagne (in Kürze) helfen, ganz gleich. Ihre Zuwendung kommt dort an, dort, vor Ort. Und als Dankeschön erhält eine der Araukarien Sie als ihren Paten, und Sie erhalten ein Foto mit Standortbestimmung Ihres Patenbaumes, ob jung oder alt, ob im Tal der Lagune oder ganz oben an den Berghängen.

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Und damit Sie all diese Eimmaligkeit und gleichzeitig auch diese Verletzbarkeit der Natur erleben, erlernen und erfahren können, dafür hält Fundo Laguna Blanca Unterkünfte und außergewöhnliche Aktivitäten und Programme für Sie bereit. Besuchen Sie www.fundolagunablanca.com und lassen Sie sich von den Möglichkeiten inspirieren. Übrigens, als Mitglied der Genossenschaft oder Förderer der Araukarien-Initiative für einem Sonderpreis.

Zusammen mit den vielseitigen Aktivitäten zum ökologischen Landbau, zur nachhaltigen Aufforstung von Naturwald, der Erzeugung sauberer, erneuerbarer Energie aus Biomasse oder den abenteuerlichen und bildenden Tourismus-Programmen finden Sie hier einen exemplarischen Standort vor, der ohne zu viel zu versprechen mit gutem Beispiel voran gehen darf, mit uns.